Das Netzwerk lebt von der Zusammenarbeit über Disziplinen, Technologien, Abteilungen und Rollen hinweg uns alle verbindet die digitale Produktentwicklung – vom virtuellen Prototyping über digitale Zwillinge bis hin zum Einsatz von CAE, CAD, KI, AR, VR, PDM, HPC etc.

Habet Ihr ein Thema, das Ihr gerne diskutieren möchten? Sucht Ihr Unternehmen neue Mitarbeiter oder einen neuen Marketingkanal? Vielleicht seit Ihr auf der Suche nach neuen Partnern oder möchtet Ihr Eure Erfolge und Projekte teilen? Vernetzt Euch mit uns und engagiert Euchim CAE-Forum!

Sendet uns Eure Themen, Ideen und Fragen oder teilt uns Eure wichtigsten Termine für den Veranstaltungskalender mit. Hier werden Kontakte geknüpft und der Dialog lebt.

Viele Grüße 

Dirk Pieper & Andrea Gittens (folgen Sie uns auf LinkedIn)

CAE-News

ISC in Hamburg

Auf der ISC High Performance 2026 Konferenz in Hamburg hielt Professor Dr. Martin Schulz von der Technischen Universität München und dem Leibniz-Rechenzentrum am 23. Juni 2026 die offizielle Eröffnungs-Keynote mit dem Titel „HPC: A Heterogeneous Future“. Er hob die immensen Herausforderungen der Post-Moore-Ära im Supercomputing hervor. Die Präsentation konzentrierte sich auf die Notwendigkeit, traditionelle Hochleistungsrechner flexibel mit neuromorphen Chips, spezialisierten Beschleunigern und Quantencomputing-Architekturen zu kombinieren. Für CAE-Anwendungen stellt sich in dieser heterogenen Zukunft die Frage, welche Hardware-Architekturen künftig für Simulationswerkzeuge zur Verfügung stehen werden.

Am 24. Juni 2026 stand für uns das Networking im Fokus. Die GNS Systems GmbH, ein langjähriger Unterstützer des CAE-Forums, präsentierte als Aussteller ihre hochmodernen Lösungen für HPC- und CAE-Workloads.

„Es ist immer ein spannender Besuch auf der internationalen Konferenz in Hamburg!“, sagte Dirk Pieper. „Auf der ISC sieht man schon heute Entwicklungen, die von Bedeutung sind und die Zukunft der CAE-Welt prägen werden.“

Highlight Solutions

Mvoid Audio Technology

Wirtschaftliche Vorteile von digitalen Zwillingen für Audio-Systeme im Automobilbereich

Die Industrie für Audio-Systeme im Automobilbereich befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der maßgeblich durch die rasche Integration von künstlicher Intelligenz (KI) vorangetrieben wird. Da sich Fahrzeuge zu immer stärker vernetzten und intelligenteren Ökosystemen entwickeln, steigen die Erwartungen der Verbraucher an erstklassige, immersive Erlebnisse im Fahrzeug deutlich an. Diese Verschiebung beschleunigt die Nachfrage nach fortschrittlichen Audiotechnologien, die über die traditionelle Klangwiedergabe hinausgehen und personalisierte, kontextabhängige und interaktive Hörumgebungen ermöglichen.

Die Integration anspruchsvoller Audio-Systeme in moderne Fahrzeuge bringt jedoch erhebliche Herausforderungen mit sich. Audio-Systeme im Automobilbereich müssen nicht nur eine hervorragende Klangqualität liefern, sondern sich auch nahtlos in Sprachassistenten, digitale Cockpits und Frameworks zur Echtzeit-Datenverarbeitung integrieren lassen.

Gleichzeitig stehen die Marktteilnehmer unter zunehmendem Druck, mit den sich schnell entwickelnden Industriestandards, Softwarearchitekturen und Verbrauchererwartungen Schritt zu halten. Dieses dynamische Umfeld zwingt die Branchenakteure dazu, ihre Entwicklungsstrategien in einem zunehmend komplexen und schnelllebigen Markt zu überdenken.

Dies erfordert eine intelligentere und anpassungsfähigere F&E-Strategie. Die Virtualisierung von Forschungs- und Entwicklungsprozessen spielt eine entscheidende Rolle, um diesen Bedarf zu decken. Sie ermöglicht es Unternehmen, Entwicklungskosten zu senken, die Produktqualität zu steigern und die Markteinführungszeit zu verkürzen.

Contact: Alfred J. Svobodnik - Mvoid Audio Technologies - mail to alfred.svobodnik@mvoid-group.com | Follow on LinkedIn: Alfred and Mvoid

Ein Ansatz des Digitalen Zwillings für Audio-Systeme im Automobilbereich, der eine Entwicklungsstrategie mit wenigen oder ganz ohne physische Prototypen unterstützt, ist der Schlüssel zum Erfolg. Durch die Nutzung hochpräziser virtueller Modelle ermöglicht dieser Ansatz den Ingenieuren, die Systemleistung frühzeitig im Entwicklungszyklus zu simulieren, zu validieren und zu optimieren. Das Ergebnis ist ein effizienterer und datengestützter F&E-Prozess, der die ingenieurtechnische Produktivität erheblich steigert und die Umsetzung einer intelligenten, zukunftsfähigen Entwicklungsstrategie unterstützt.

Sigma EWA GmbH

KI ersetzt Ihren Berechnungs-Experten nicht. Sie rüstet ihn aus.

Die vollautomatische Simulation, die KI-Anbieter versprechen, wird so schnell nicht kommen. Jeder, der wirklich mit Simulation und Berechnung arbeitet, weiß das. Dennoch ist die Berechnung einer der stärksten Anwendungsfälle für KI.

Der erste Teil der Antwort ist bekannt. KI macht den Weg frei für die Berechnung: Geometrien bereinigen, Berichte schreiben, Ergebnisse dokumentieren. Das ist nützlich, und die großen CAE-Anbieter integrieren dies bereits in ihre Softwarepakete. Der andere Teil wird unterschätzt: der Weg von der Methode zum Werkzeug. Konstruktionsstandards, Whitepaper oder eigene Methoden können innerhalb weniger Stunden in ein funktionierendes Berechnungswerkzeug verwandelt werden. Wo dies früher Wochen dauerte – wenn überhaupt jemals Zeit dafür war.

Contact: Roy Schölzel (Managing Director) | +49 173 688 4131 | mail to r.schoelzel@sigma-ewa.de | Follow Roy on LinkedIn Sigma EWA GmbH | Siebenbuchen 41 | 22587 Hamburg | www.sigma-ewa.de

Das Prinzip dahinter ist: Die KI wird zu Ihrem Programmierer und technischen Sparringspartner. Sie geben die Methode vor; die KI schreibt darauf basierend das Programm und stellt qualifizierende Fragen wie: Was passiert in Grenzfällen? Welche Annahme ist ungeprüft? Die KI macht aus dem Konzept ein Werkzeug – inklusive Benutzeroberfläche, Dokumentation und Versionskontrolle. Kein IT-Projekt erforderlich, kein Entwicklungsteam involviert.

Hinweis: Das Sprachmodell ist ein Code-Generator, keine Berechnungsinstanz. Seriöse Analysen erfordern reproduzierbare, deterministische Skripte – gleiche Eingabe, gleiches Ergebnis. Ein Sprachmodell kann das nicht; der Code, den es schreibt, hingegen schon.

Aber reproduzierbar bedeutet nicht zwangsläufig korrekt. Worauf es am meisten ankommt, ist der Prozess drumherum: Validierung, Freigabe und Verantwortlichkeit. KI kann Ingenieure auch in diesem Arbeitsablauf unterstützen.

Fazit: KI ersetzt den Experten nicht, sie setzt ihn voraus.

Partner Initiatives

Hochschule Landshut – Institut für Transfer und Zusammenarbeit (ITZ)

KI treibt die Zukunft der additiven Fertigung voran: Landshuter Praxisforum 3D-Druck

Künstliche Intelligenz verändert die additive Fertigung in rasantem Tempo und eröffnet neue Möglichkeiten für effizientere, intelligentere und nachhaltigere Produktionsprozesse. Diese Entwicklungen stehen im Mittelpunkt des 13. Praxisforums 3D-Druck, das am 15. Oktober 2026 an der Hochschule Landshut stattfindet. Organisiert vom ITZ – Institut für Transfer und Zusammenarbeit der Hochschule Landshut unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Norbert Babel, bringt das Forum Experten aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um die neuesten Fortschritte in der KI-gestützten additiven Fertigung zu diskutieren.

Das Konferenzprogramm zeigt auf, wie künstliche Intelligenz die gesamte Wertschöpfungskette der additiven Fertigung verbessern kann. Die Eröffnungs-Keynote von Dr. Bernd Muschard (Rapidobject GmbH) wird demonstrieren, wie KI-Technologien Prozesse vom Bauteildesign und der Fertigungsvorbereitung bis hin zur Produktionsplanung und Qualitätssicherung optimieren können. Weitere Vorträge von Experten des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), der Hochschule Landshut, der Hochschule Rosenheim und von Total Materia werden innovative Anwendungen von Machine Learning, Industrial Edge Computing, KI-gestützter Prozessoptimierung und datengestütztem Leichtbau vorstellen. Zusammen bieten diese Beiträge wertvolle Einblicke in die neueste Forschung und industrielle Best Practices.

Neben dem Vortragsprogramm können die Teilnehmer eine Fachausstellung erkunden, auf der die neuesten Technologien, Produkte und Anwendungen der additiven Fertigung präsentiert werden.

Die Ausstellung bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Technologieanbietern eine hervorragende Gelegenheit, ihre Innovationen vorzustellen, Produkte zu demonstrieren und neue Kooperationen mit Experten aus Wissenschaft und Industrie zu knüpfen. Unternehmen, die an einer Ausstellung interessiert sind, können sich der Fachausstellung weiterhin gerne anschließen. Die Veranstaltung bietet direkten Zugang zu einem hochqualifizierten Fachpublikum aus Forschern, Ingenieuren, Technologieanbietern und Fertigungsunternehmen. Für Aussteller-Möglichkeiten wenden Sie sich bitte an @Marc Bicker, Institut für Transfer und Zusammenarbeit (ITZ), Hochschule Landshut (E-Mail an: marc.bicker@haw-landshut.de).

Die Teilnahme am Praxisforum ist kostenlos. Die Veranstaltung dient weiterhin als etablierte Plattform für Wissensaustausch, Technologietransfer und Networking, die die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördert und gleichzeitig die wachsende Rolle der künstlichen Intelligenz für die Zukunft der additiven Fertigung beleuchtet. Details zur Veranstaltung: https://www.haw-landshut.de/3d-druck

Contact: Marc Bicker + Peter Patzelt | mail to itz@haw-landshut.de | call Marc +49 871-506-134, call Peter +49 871-506-234 | Follow on LinkedIn | Marc | Peter | ITZ Landshut University of Applied Sciences, Institute for Transfer and Collaboration (ITZ) www.haw-landshut.de | LinkedIn Hochschule Landshut

Supporter News & Announcements

Können Simulation und Hightech Europas Verteidigung sichern?

Blueprint Talk am 21. Juli: Digital Engineering als Schlüssel zu mehr Resilienz

Europa steht an einem Wendepunkt: Geopolitische Spannungen, sich verschiebende Allianzen und fragile Lieferketten prägen derzeit Politik und Gesellschaft. Verteidigungstechnologien und -fähigkeiten – lange Zeit als Nischenthemen betrachtet – sind mittlerweile zu zentralen Treibern des politischen und industriellen Wandels geworden. Wie Ingenieure und Technologieführer zur Souveränität und Resilienz Europas beitragen können, steht im Mittelpunkt des nächsten Blueprint Talks, der am 21. Juli live aus der CADFEM Europa-Zentrale in Grafing bei München übertragen wird.

„Europas strategische Resilienz hängt heute in hohem Maße von technologischer Souveränität ab“, sagt Josef A. Overberg, Geschäftsführer der auf digitale Simulation spezialisierten CADFEM Germany GmbH, im Vorfeld der Veranstaltung. Diese Ausgabe des Blueprint Talks wird beleuchten, was die in Politik und Gesellschaft diskutierte „Zeitenwende“ für Ingenieure, Technologieführer und Entscheidungsträger im Hightech-Sektor bedeutet – und wie Digital Engineering und softwaredefinierte Entwicklung dazu beitragen können, moderne, flexible und einsatzbereite Verteidigungssysteme in Europa zeitnah bereitzustellen.

The Blueprint Talk guests on July 21 (from left to right): Dr.-Ing. Matteo Berioli, CEO of AUGUSTA SPACE; Dr. Yvonne Weitsch, Market Segment Manager Aerospace & Defense at Rohde & Schwarz; and Dr.-Ing. Christoph Spranger, CEO of VITES. © CADFEM

An der Diskussion nehmen Dr. Yvonne Weitsch vom Technologiekonzern Rohde & Schwarz Aerospace, Defense & Security, Christoph Spranger vom Funksystemanbieter VITES GmbH und Matteo Berioli vom Satellitenkommunikations-Startup Augusta Space GmbH teil. Im Gespräch mit Moderatorin Sarah Yvonne Elsser werden sie erörtern, wie hochkomplexe Verteidigungssysteme der nächsten Generation schneller und effizienter realisiert werden können und wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die Politik am effektivsten zusammenarbeiten können.

Der Talk wird ab 11:00 Uhr live in englischer Sprache gestreamt. Weitere Informationen und die kostenlose Anmeldung finden Sie unter www.cadfem.net/blueprint26.

Call for Papers (Aufruf zur Einreichung von Beiträgen)

Das Norddeutsche Simulationsforum (NSF) bietet die Gelegenheit, die neuesten Methoden und Erkenntnisse in der technischen Berechnung und computergestützten Simulation für Anwendungen in Konstruktion, Entwicklung und Forschung über alle Branchen hinweg zu präsentieren und zu diskutieren.

Das Forum begrüßt Beiträge zu analytischen und numerischen Methoden wie FEM, BEM, CFD, MKS, Multiphysics, analytischen Verfahren etc. bis hin zu selbstlernenden Anwendungen. Details zu früheren Foren finden Sie unter: Norddeutsches Simulationsforum seit 2009.

Die Einreichung von Beiträgen für das 24. NSF ist bis zum 31. August 2026 möglich. 

Senden Sie Ihr Abstract bitte an d.pieper@cae-forum.de

Call for papers

Press Release

Neue Gesichter, bewährte Expertise: GNS mbH übergibt Geschäftsführung

Wer in der Welt der Struktursimulation tätig ist, dem wird die GNS mbH ein Begriff sein. Seit 1994 steht das Braunschweiger Unternehmen für CAE-Simulationsdienstleistungen und FEM-Software, beispielsweise für Crash/Sicherheit, NVH, Umformsimulation und Strukturmechanik. Und für etwas, das in der Branche immer seltener wird: echte methodische Tiefe, gepaart mit langjährigen Kundenbeziehungen.

Zum 1. Juli 2026 vollzog die GNS mbH einen geplanten Generationswechsel. Stefan Hanson, Klaus Radtke und Claudius Schöne, die das Unternehmen von Anfang an geführt und geprägt hatten, übergaben die Geschäftsführung an Volker Elß, Christoph Kaulich und Dirk Sihling.

In der Praxis bedeutet dies minimale Reibungsverluste und ein hohes Maß an Kontinuität. Alle drei neuen Geschäftsführer sind seit über 25 Jahren im Unternehmen. Sie kennen die Projekte, die Methoden und die Kunden nicht nur vom Hörensagen, sondern persönlich aus der täglichen Arbeit.

Gleichzeitig markiert dieser Wechsel einen Schritt nach vorne. Die GNS mbH beabsichtigt, ihre Engineering-Expertise neben der Automobilindustrie auch auf andere Branchen auszuweiten, darunter den Maschinenbau, Schienenfahrzeuge sowie die Luft- und Raumfahrt. Dies sind Bereiche, in denen numerische Simulationen zunehmend gefragt sind und in denen die GNS mbH bereits über Erfahrung verfügt.

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